Kapitalmarktrenditen — steuerfrei in der UK

Die UK als institutioneller Investor ohne BaFin-Regulierung

Wenn der Kapitalmarkt mehr erwirtschaftet als der Betrieb

Viele mittelständische Unternehmen haben mehr Cash-Flow als sinnvolle Reinvestitionsmöglichkeiten. 
Kapital arbeitet am Aktienmarkt historisch mit 6–8 %, im Bereich der Private Equity mit etwa 15%, im Bereich von Venture Capital mit ca.20% Rendite und im Bereich Seed Capital mit deutlich mehr. Auch Arbitrage- und Trading-Modelle erwirtschften in der Regel hohe Renditen. 
Allerdings sind Anlageklassen mit Spitzenrenditen oft nur institutionellen Anlegern - also beispielsweise einer Unterstüzungskasse - zugänglich.

Das Problem: Gewinne privat anlegen kostet zuerst Körperschaftsteuer, dann Abgeltungsteuer auf Erträge. Effektiv verliert man 40–50 % vor dem ersten Zinseszins.

Die UK ist partiell steuerbefreit, d.h. Erträge — Zinsen, Dividenden, Kursgewinne, Mieten, Verkaufserlöse etc. sind im Rahmen des zulässigen Kassenvermögens steuerfrei und unterliegen oberhalb dieser Grenze nur der Körperschaftssteuer von derzeit 15%.

Häufige Fragen zur UK als Kapitalmarktinvestor

Welche Anlagen sind für die UK möglich?
Die pauschaldotierte UK unterliegt keiner BaFin-Regulierung — das Anlageuniversum ist deutlich breiter als bei Versicherungen. Institutionelle Fonds, Anleihen, Aktien, Immobilien. d-uk arbeitet mit spezialisierten Kapitalmarktpartnern.
Wächst wirklich alles steuerfrei — Zinsen, Dividenden, Kursgewinne?
Ja. Die UK ist partiell steuerbefreit (§ 5 Abs. 1 Nr. 3 KStG). Alle laufenden Erträge im UK-Vermögen sind damit steuerfrei oder unterliegen oberhalb gesetzlicher Grenzen nur der aktuell gültigen Körperschaftssteuer. 
Was ist die 125-%-Grenze und was passiert wenn sie überschritten wird?
Das UK-Vermögen darf mit Blick uf die Steuerbefreiung maximal 125 % des zeitaktuell zulässigen Kassenvermögens baisrend auf den  Versorgungszusagen betragen. Wird die Grenze überschritten, so entfällt für den überschießenden Teil des Vermögens die Körperschaftsteuerbefreiung. d-uk überwacht die Grenze aktiv und passt erforderlichenfalls Parameter an.
Trägt der Unternehmer das volle Kapitalmarktrisiko?
Nein — das Kapitalmarktrisiko trägt die Unterstützungskasse. Sie kann dieses jedoch durch die Wahl der Anlageklassen, Risikostreuung und andere Absicherungsmechanismen aktiv beeinflussen. d-uk arbeitet mit erfahrenen Kapitalmarktpartnern und folgt dabei klaren Anlagerichtlinien.Die Frage bezieht sich möglicherweise auf die Subsidiärhaftung des Unternehmens für die betriebliche Altersversorgung nach dem BetrAVG §1 . Diese gilt grundsätzlich für alle Durchführungswege.

Wie viel Kapital könnte in Ihrer UK arbeiten?

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